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IHK geprüfter Meister
- Schutz und Sicherheit |
Schutz
und Sicherheit
Meister/in für Schutz und Sicherheit sind bei Dienstleistungsunternehmen
der privaten Sicherheit angestellt oder bei großen Unternehmen mit
ausgeprägter Sicherheitspolitik. Zumeist werden Meister/in für Schutz
und Sicherheit in der mittleren Führungsebene eingesetzt, in kleineren
Unternehmen jedoch auch im Bereich der Geschäftsführung oder Unternehmensleitung.
In Deutschland ist bei Großunternehmen der Trend zum Outsourcing von
Sicherheitsbezogenen Arbeitsplätzen zu beobachten. Was Ihnen als Meister
für Schutz und Sicherheit neue Möglichkeiten bieten kann.
Lehr- und Lernstoff
Basisqualifikationen
In diesem Abschnitt werden die Grundlagen für den Erwerb der "handlungsspezifischen
Qualifikationen" gelegt. Ziel dieses Abschnittes ist, den Teilnehmern
das Rüstzeug zu geben, das notwendig ist, um komplexe Probleme zu
verstehen und Lösungen zu finden. Über die fachübergreifenden Qualifikationen
müssen alle Industriemeister gleich welcher Fachrichtung verfügen.
Deshalb beinhaltet dieser Lehrgangsteil bewusst Beispiele aus unterschiedlichen
Branchen.
Lehrgangsmodule:
Rechtsbewusstes Handeln, betriebswirtschaftliches Handeln. Zusammenarbeit
im Betrieb.
Handlungsspezifische Qualifikationen
Hier liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Wissen, das für
die Erfüllung betrieblicher Aufgabenstellungen benötigt wird. Nicht
allein das Wissen in einem Fach ist entscheidend, sondern die Fähigkeit,
unterschiedliches Fachwissen und Können zur Lösung einer konkreten
Aufgabe zusammenzufassen.
Handlungsbereiche
Schutz- und Sicherheitstechnik
(Bauliche und mechanische, elektronische und spezielle Schutzund
Sicherheitseinrichtungen, Kommunikations- und Informationstechnik).
Organisation
(Kostenwesen, Anwenden von Methoden der Planung und Kommunikation,
Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Recht).
Führung und Personal
(Personalführung und -entwicklung, Qualitätsmanagement).
Teilnehmerzahl
Eine Lehrgangsgruppe umfasst 15 bis 25 Teilnehmer, mindestens jedoch
15.
Zulassungsvoraussetzungen:
Ausbildereignungsprüfung
Zum Prüfungsteil II wird nur zugelassen, wer den Erwerb berufs-
und arbeitspädagogischer Kenntnisse der Ausbildereignungsverordnung
nachweist. Zulassungsvoraussetzung für die erste Teilprüfung ist
a) eine erfolgreich abgeschlossene Prüfung zur Fachkraft für Schutz-
und Sicherheit oder in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der einem
sicherheitsrelevantem Beruf zugeordnet werden kann plus ein Jahr
Berufserfahrung oder eine
b) erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung in einem sonstigen
anerkannten Ausbildungsberuf plus eine mindestens halbjährige einschlägige
Berufserfahrung oder eine
c) mindestens fünfjährige Berufserfahrung oder eine
d) mit Erfolg abgelegte Prüfung zur „Geprüften Werkschutz-fachkraft“.
Kosten
4.750 .- EUR - Die Lehrgangsliteratur und Arbeitsunterlagen sind
in diesem Betrag nicht enthalten.
Zahlbar: Bei Anmeldung 1.500 .- EUR, den Rest in monatlichen Raten
von 125 .- EUR.
Finanzielle Förderung
Eine Förderung Ihrer Weiterbildungsmaßnahme kann gemäß Meister-BAFÖG
erfolgen. Anträge sind in dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Amt
erhältlich. Die Antragsstellung muss vor Beginn des Lehrgangs erfolgen.
Prüfung
Zwischenprüfung
Fachübergreifende Qualifikationen
3 x Klausuren entsprechend der Lehrgangsmodule; mündliche Ergänzungsprüfungen
sind möglich. Abschlussprüfung Handlungsspezifische Qualifikationen
In der Verordnung der Abschlussprüfung bilden die betrieblichen
Realitäten den Schwerpunkt. Es wird nicht isoliert das Vorhandensein
von Fachwissen und Können geprüft, sondern die Fähigkeit, unterschiedliche
komplexe fachliche und personelle betriebliche Probleme zu lösen.
Der Nachweis dieser betrieblichen Handlungskompetenz ist deshalb
der Kernpunkt der IHK-Prüfung.
In der Abschlussprüfung werden drei Situationsaufgaben gestellt,
zu deren Lösung fachübergreifende und handlungsspezifische Qualifikationen
benötigt werden. Zwei der Situationsaufgaben sind schriftlich zu
lösen, die dritte ist Gegenstand eines Prüfungsgespräches.
Prüfungsgebühr
Eine Prüfungsgebühr wird von der zuständigen IHK direkt erhoben.
Seminartermine
Beginn: Die Lehrgänge beginnen 1 x jährlich
Dauer: ca. 830 Unterrichtsstunden á 45 Min., verteilt über
2 Jahre
Unterrichtszeiten
An zwei Wochentagen von 17:00 bis 20:15 Uhr und jeden zweiten Samstag
von 8:00 bis 13:00 Uhr. Während der Schulferien findet in der Regel
kein Unterricht statt.
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